Restmüll (auch Hausmüll genannt)

Dabei handelt es sich um den Abfall, der wegen Verunreinigung oder Vermischung von jeglicher Wiederaufbereitung ausgenommen ist. Es gibt nur sehr wenige Dinge, die wirklich zum Restmüll gehören, z. B. Windeln, Hygieneartikel, verschmutzte und verschlissene Textilien, Kehricht, Knochen). 
(Download Bestellschein)

Abfallgefäße

Für die Sammlung von Hausmüll stehen Behälter der Größen 35 l, 60 l, 120 l und 240 l zur Verfügung. Auf Wunsch sind diese auch abschließbar. Darüber hinaus kann Grundstückseigentümern der Anschluss an das Müllgroßbehältersystem (1,1 cbm) erlaubt werden, wenn auf dem Grundstück ein geeigneter Platz für die Aufstellung von einem oder mehreren Großbehältern zur Verfügung steht.

Entsorgung von mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminierten Abfällen aus privaten Haushalten und Einrichtungen des Gesundheitsdienstes

- Spitze oder scharfe Gegenstände (z. B. Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.

- Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die           Restmülltonne entsorgt werden.

- Die kontaminierten Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung mit dem kontaminierten Abfall beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind.

- Die Müllsäcke sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten    Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller).

 

Unter Beachtung der oben genannten Vorsichtsmaßnahmen sind nachfolgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen über die Restmülltonne zu entsorgen (Aufzählung nicht abschließend):

Wertstoffe, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle), Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden, Taschentücher, Aufwischtücher,- Einwegwäsche und Hygieneartikel (z. B. Windeln), Schutzkleidung und Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Alle übrigen Haushalte entsorgen weiter wie bisher, um die Entsorgungskapazitäten in den Müllverbrennungsanlagen nicht unnötig zu belasten. 

 

Abfallwirtschaft für den Publikumsverkehr geschlossen

Das Service-Center Abfallwirtschaft und die Abteilung Abfallwirtschaft der Technischen Dienste sind ab dem 16.03.2020 bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie erreichen das Service-Center und die Abteilung Abfallwirtschaft aber nach wie vor telefonisch, per E-Mail, per Fax oder schriftlich.

Das Entsorgungszentrum Hohberg, sowie die Recyclinghöfe sind von der Schließung nicht betroffen.

Wir informieren Sie, sobald wir wieder für den Publikumsverkehr geöffnet haben und bedanken uns für Ihr Verständnis.

Schutzmaßnahmen bei der Anlieferung auf dem Entsorgungszentrum Hohberg und den Wertstoffhöfen!

Auf den Wertstoffhöfen kann ab sofort nur noch beschränkter Einlass gewährt werden. Anlieferer müssen vor den Höfen in ihren Fahrzeugen warten, bis sie an der Reihe sind.

Am Entsorgungszentrum Hohberg gilt Folgendes:
Der Einlass auf dem Wertstoffhof und an der Rampe wird ebenfalls ab sofort auf drei Kunden beschränkt. Diese Beschränkung gilt zudem für die Anlieferung von Sperrmüll, Grünschnitt, Holz und Bauschutt (Rampe).
Die übrigen Anlieferer müssen auf den Zufahrtswegen und an der Rampe auf der Deponieauffahrt jeweils in ihren Fahrzeugen warten, bis sie an der Reihe sind.

Allgemein gilt: Abfälle bitte nur anliefern, wenn dies zwingend notwendig ist und Sie keinen Platz zur Zwischenlagerung (zu Hause) haben.

Entleerung der Altkleidercontainer im Stadtgebiet ausgesetzt!

In Folge der Corona-Pandemie können die Altkleidercontainer bis auf weiteres nicht mehr geleert werden. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten Altkleider vorerst zu Hause aufzubewahren, bis eine geordnete Verwertung wieder möglich ist. Die Stadt Pforzheim dankt Ihnen für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:

Die Abfälle sind am Abholtag bis 6:30 Uhr (frühestens am Abend davor) am Straßenrand bereitzustellen. Durch Feiertage kann sich die Abholung (Wochentag) verschieben!

Die Müllbehälter mit schwarzem Deckel können 14-tägig nach Bedarf zur Leerung bereitgestellt werden. Jede Leerung wird über einen Chip erfasst. Restmüllbehälter mit rotem Deckel werden wöchentlich zu einem Festpreis geleert, Müllgroßbehälter mit 1100 Liter können mit einem festen Leerungsrhythmus  (14-tägig, ein- oder zweimal in der Woche) bestellt werden. Die Bioabfalltonne  wird im Sommerhalbjahr jede Woche und im Winterhalbjahr 14-tägig geleert. Die Altpapiersammlung erfolgt alle zwei Wochen, Gelbe Säcke/Gelbe Tonnen alle vier Wochen abgeholt.

Alle Termine  finden Sie im persönlichen Abfallkalender!

Die Waste Watcher sind da!

Seit Januar sind die „Waste Watcher“ als Müllpolizei im Einsatz und nehmen gezielt Probleme in den Fokus, die das äußere Erscheinungsbild der Stadt Pforzheim negativ beeinflussen. Die Stellen dafür wurden im Rahmen des Sicherheits- und Sauberkeitskonzepts geschaffen. „Mit diesem Konzept haben wir auf den Wunsch der Bürgerschaft nach einer sauberen und gepflegten Stadt reagiert und geeignete ordnungsrechtlicher Strukturen geschaffen,“ so Erster Bürgermeister Dirk Büscher.
Die Aufgaben dieses Besonderen Ordnungsdienstes beinhalten verschiedene As-pekte, wie das Aufspüren, Kontrollieren und Identifizieren der Verursacher von Umweltdelikten. Darunter fallen wilde Müllablagerungen, die von Bürgerinnen und Bürgern aber auch von Personen, welche nicht aus dem Stadtgebiet Pforzheims stammen, verursacht werden. Hier werden die Waste Watcher (WW) aktiv indem sie sogenannte „Abfall Hot Spots“ identifizieren, um die Verursacher auf frischer Tat zu ertappen bzw. Hinweise sicherstellen, die Rückschlüsse auf den oder die Verursacher zulassen. Grundlage ihrer Arbeit ist die Abfallsatzung der Stadt Pforz-heim, deshalb setzen die WW die Abfallwirtschaftssatzung in Bezug auf nicht kor-rekt bereitgestellte Abfälle um. Hierzu zählen unter Anderem ein zu frühes Bereit-stellen von Abfallbehältern und gelben Säcken. Durch die permanente Präsenz können außerdem besonders überwachungsbedürftige Stadtteile in höherer Fre-quenz kontrolliert werden. Diese Kontrollgänge werden auch außerhalb der übli-chen Dienstzeiten durchgeführt. Durch zusätzlich Aufklärungsarbeit vor Ort sollen Bürgerinnen und Bürger für das Thema Abfall in höherem Maße sensibilisiert wer-den.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt wird die Durchsetzung des Anschluss- und Be-nutzungszwangs sein. Denn einige Anschlusseinheiten im Stadtgebiet haben einen zu kleinen Behälter oder sind überhaupt nicht an die Abfallentsorgung angeschlos-sen. Dies ist ein weiteres Problemfeld, das wilde Müllablagerung hervorruft und sich damit negativ auf das Stadtbild auswirkt. Deshalb werde die WW die Abfallwirtschaft bei Bedarf auch in diesem Punkt unterstützen, vor Ort über den Anschluss- und Benutzungszwang aufklären und überprüfen, ob ein ausreichendes Abfallvolumen vorgehalten wird.
In den ersten 22 Tagen konnten die Waste Watcher bereits 234 Überprüfungen durchführen, 66 davon in Folge von Meldungen der Bürger oder der Städtereini-gungn. Dazu kamen 137 Kontrollen an den Glascontainern und 31 Prüfungen der „Abfall Hot Spots“.
Die WW werden durch verschiedene Kommunikationsmaßnahmen unterstützt, um den Bürgerinnen und Bürgern einen transparenten Einblick in die Herausforderun-gen beim Thema „Stadtsauberkeit“ zu geben.
 

„Weiterer Baustein auf dem Weg zur Smart-City“: Stadt bietet kostenlose Abfall-App an

Im Rahmen des Konzeptes „Smart-City“ bietet die Stadt Pforzheim für Ihre Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Abfall-App an. Die Abteilung Abfallwirtschaft der Technischen Dienste möchte damit die Haushalte bei der korrekten Bereitstellung ihrer Abfallbehälter, der gelben Säcke sowie der Papierbündelsammlung unterstützen. Darüber hinaus können sich die Bürgerinnen und Bürger über die getrennte Sammlung von Bioabfällen sowie die Vermeidung und das Verbot von Plastiktüten (auch von kompostierbaren Plastiktüten) im braunen Bioabfallbehälter informieren.
Die Einführung der Abfall-App ist der erste Schritt. Nach und nach soll sich die Abfall-App weiterentwickeln und viele neue Funktionen erhalten. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger bequem und smart Antworten auf wichtige Fragen des Abfalls finden. 
Der Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, Herr Peter Boch, zeigt sich über den digitalen Schritt nach vorne hoch zufrieden. „Durch die Abfall-App haben wir nun ein Werkzeug an der Hand, welches uns erlaubt Digitalisierung mit dem Thema Sicherheit und Sauberkeit zu verbinden“. „Die Idee ist, dass sich die Applikation im Laufe der Zeit weiterentwickelt und sich so den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger weiter anpasst“, so OB Peter Boch.
Die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim, die sich für die Durchführung der Aktion verantwortlich zeigt, setzt dabei gezielt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Diese sollen durch konstruktive Kritik zur Weiterentwicklung mit beitragen. Eine Komponente, welche sich bereits in der Entwicklung befindet, wird die Meldung einer wilden Müllablagerung sein. 
„Die korrekte Bereitstellung aller Abfallfraktionen zu den jeweiligen Sammelterminen, welche einen erheblichen Beitrag zur Sauberhaltung der Stadt leistet, ist eines der Ziele der App. Ein anderes Ziel ist die unkomplizierte  Möglichkeit für den Bürger die nächst mögliche Entsorgungseinrichtung ansteuern zu können. Sei es einer der Wertstoffhöfe oder das Problemstoffmobil“, stellt Amtsleiter Förschler fest. 
Die Abfall-App der Stadt Pforzheim kann problemlos im Google Playstore sowie im Apple-App-Store heruntergeladen werden. Dazu geben Sie einfach im Suchfeld  „AbfallApp Pforzheim“ ein.
 

Die Abfallwirtschaft Pforzheim bietet kostenlosen Unterricht für Schulen und Kindergärten an

Sehr geehrte Damen und Herren,

im neuen Schuljahr 2019/2020 bietet Ihnen die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim eine neue kostenlose Dienstleistung an. Wir kommen zu Ihnen und halten zwei Unterrichteinheiten zum Thema Abfall an Ihrer Schule.

Die Stadt Pforzheim hat uns mit der Durchführung der Unterrichtseinheiten beauftragt und bringt mit solchen Projekten bereits seit vielen Jahren den Schülern im Enzkreis die Themen Abfallvermeidung und Abfallverwertung näher.

    Thema 1: Abfalltrennung und Papierverwertung, (für die Klassen 4 bis 7)
    Thema 2: Abfalltrennung und Kunststoffverwertung (für die Klassen 7 bis 10)

Die Unterrichtseinheiten umfassen zwei Unterrichtsstunden und sind für Sie kostenlos, allerdings ist die Zahl der Unterrichtseinheiten begrenzt.

Falls Sie schon jetzt Interesse haben, können Sie sich gerne bei uns vormerken lassen.

Unsere Kontaktdaten: ES Konzepte, Pfälzerstr. 29, 75177 Pforzheim, 07231 354879, umweltberatung@es-konzepte.de
 

Fragen und Antworten zum Thema: Restmüll

Warum gibt es 12 Pflichtleerungen, bei mir fällt kaum Müll an, mit weniger Pflichtleerungen käme ich auch aus?

Vor allem aus hygienischen Gründen. 12 Pflichtleerungen bedeuten eine Leerung pro Monat im Jahr. Schon bei diesem Intervall muss in der Regel mit der Entwicklung unangenehmer Gerüche gerechnet werden, in besonderem Maße vor allem dann, wenn auch die organischen Abfälle über das Restabfallgefäß entsorgt werden.

Kann der Restmüll bei 14-tgl. Leerung auch außerhalb dieses Leerungsintervalls zur Entsorgung bereitgestellt werden?

Nein. Im wöchentlichen Rhythmus werden nur die speziell markierten (mit rotem Deckel) und somit jede Woche zur Leerung bereitgestellten Gefäße geleert. Nur die Besitzer dieser Tonnen tragen auch die für diese häufigeren Leerungen anfallenden höheren Entsorgungskosten.

Über wen wird die Jahresgebühr bzw. die Leistungsgebühr bei einem gemeinschaftlich genutzten Restmüllgefäß abgerechnet?

Die Jahresgebühr beträgt 72,00 € pro Anschlusseinheit und wird über Mieter abgerechnet. 
Die Leistungsgebühr wird über den Hauseigentümer bzw. der von ihm beauftragten Verwaltung selbst abgerechnet. 

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